Liebster Award #2/3 bzw. #1/2

Wir wurden von dem Lesemausblog und Chiara für den Liebster Award nominiert. Danke dafür. Für mich, Ari, ist es ja schon die zweite bzw. dritte Nominierung (#2/3) zum Liebster Award, Pias erste bzw. zweite (#1/2), die wir machen. Viel Spaß mit unseren Antworten!

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Trotzdem hier nochmal die Regeln:

– Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.

– Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

– Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.

– Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.

– Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.

– Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

So und nun zu den Fragen vom Lesemausblog:

1. Wann hast du deinen Blog eröffnet, um was handelt er sich und welches ist dein Ziel?

Ari: Ich habe den Blog nicht eröffnet, also muss Pia diese Frage beantworten. Und keine Ahnung wie lange ich dabei bin, 4 Monate? Auf jeden Fall hab ich kein richtiges Ziel, aber ich würde euch gerne informieren, einfach meine Meinung ausdrücken und euch vielleicht mit meinen Kurzgeschichten zum Nachdenken bringen.

Pia: Im Januar in diesem Jahr, er dreht sich um alles xD Naja, er hat viele Themen. Ich schreibe, was mich interessiert und hoffe das ich andere interessierte finde 😉

2. Wie sähen deine Traumferien aus?

Ari: Entspannung am Strand, Schwimmen gemischt mit viel Action wie Raften…

Pia: In Wales .) Hmmm, schöne Landschaft und mit dem richtigen Menschen an meiner Seite

3. Wenn du eine Million Euro erben würdest, was würdest du damit tun?

Ari: Sparen, mir einen Traum erfüllen und vielleicht einen Teil spenden

Pia: Sparen, neuen Laptop, neues Handy und neuen Schrank kaufen

4. Für welche Überzeugung oder Lebensaufgabe würdest du dein Leben bedingungslos ändern?

Ari: Mmh das ist schwer. Wenn ich irgendeinen geliebten Menschen retten müsste oder die ganze Welt würde ich wahrscheinlich mein Leben ändern.

Pia: Puh… Für meinen Traum als Schauspielerin (bei einem richtig krass tollen Angebot)

5. Wenn du deinen ganzen Lebenssinn in einen Satz fassen müsstest, wie würde dieser heissen?

Ari: Der Lebenssin besteht darin zu leben, lieben, sterben und vom Leben zu lernen.

Pia: Geniese das Leben, eines Tages sterben wir alle doch alle anderen leben wir.

6. Hast du eine Leseroutine, wenn ja, wie sieht diese aus?

Ari: Ne nicht wirklich, ich lese dann, wenn ich Lust habe.

Pia: Ne 😉

7. Deine Lieblingsposition beim Lesen?

Ari: Aufrecht sitzend, irgendwo angelehnt. Wenn ich auf dem Kindle oder Handy lese, dann gerne auch auf der Seite liegend.

Pia: Liegend oder an andere Menschen gelehnt (don’t ask:D)

8. Was tust du, wenn du nach einem stressreichen Tag nach Hause kommst?

Ari: Erstmal mich ins Bett legen und entspannen, also lesen, YouTube schauen und ein bisschen auf Wattpad, WordPress und Instagram sein.

Pia: Da diese Tage meist Montag und Dienstag sind: kurz was essen und wieder aufbrechen. Danach? Schlafen!

9. Dein Lieblingsspruch?

Ari: Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen hat Grenzen.

Pia: Wisst ihr was süß schmeckt? Rache. Ich habe gehört, sie wird am besten kalt serviert. Wer hat hunger?

10. Welchem Autor würdest du mal gerne so richtig die Meinung sagen?

Ari: Puh also wenn ich Kerstin Gier oder Kiera Cass treffen würde, würde ich ihnen auf jeden Fall sagen, wie toll sie schreiben.

Pia: John Green: Wieso sind nur die Bücher so mega in denen irgendjemand stirbt und man sich die Augen aus dem Kopf heultß??

11. Und zum Abschluss… Du hast einen Tag Zeit, um zu reisen. Nachher wirst du dein ganzes Leben Zuhause sitzen müssen. du hast eine Maschine, wo du innerst Sekunden an jeden beliebigen Ort reisen könntest. Wo wäre/n diese/r?

Ari: London, New York, Walk of Fame, Paris und Sydney

Pia: Ich würde nach Ikea gehen und mein Zimmer  schön eintichten. So bleib ich i´hier nicht lang! Sonst: LA, Cancun, Wales, NewZealand, Bastia

Und gleich noch die Fragen von Chiara hinterher:

1. Wieso hast du mit deinem Blog angefangen?

Ari: Ich habe bzw verfolge immer noch viele Blogs und dann wollte ich das einfach mal ausprobieren.

Pia: Ich mag es mich mit Menschen auszutauschen und ja

2. Kannst du eine Entwicklung in deinem Schreibstil erkennen?

Ari: Auf jeden Fall. Als ich angefangen habe zu schreiben, war der sowas von schrecklich.

Pia: Jap, jedoch bin ich im Moment in der schlimmsten Schreibblockade meines Lebens seit Juli

3. Liest du seitdem mehr Bücher als sowieso schon davor?

Ari: Öhm ne nicht wirklich, ich habe schon immer gerne gelesen und lese auch nur dann, wenn ich Lust dazu habe. Allerdings wünsche ich mir mehr als früher.

Pia: Nein, sogar weniger (Danke schule…)

4. Hörst du auch Hörbücher?

Ari: Nicht wirklich, manchmal höre ich noch alte CDs von Hexe Lili oder den Drei !!! und wenn ich mal Lust habe, höre ich mir ein Hörbuch auf YouTube an, von einem Buch, welches ich schon gelesen habe. Aber eher selten, ich lese lieber richtig.

Pia: Nein, ich bin kein großer Fan welche zu hören

5. Was war deine liebste Buchverfilmung?

Ari: Ein ganzes halbes Jahr fand ich sehr treffend und schön. Smaragdgrün fand ich auch mega toll, hat aber nun leider gar nicht zum Buch gepasst. Und Chroniken von Narnia liebe ich.

Pia: Ein ganzes halbes Jahr und Das Schicksal ist ein mieser verräter

6. Wie stehst du zu Serien?

Ari: Ich bin nicht so der Serientyp, weil ich irgendwann die Lust verlieren und keine Zeit habe und somit mittendrin aufhöre. Aber Gossip Girl liebe ich und ich finde es cool, dasss es Serien gibt.

Pia: Ich liebe serien!!! Ich schaue oft auch welche Paralell (die die im fernsehen ausgestrahlt werden und immer noch eine online)

7. Schreibst du auch so gerne? Vielleicht an einem Buch? Wenn ja worum gehts?

Ari: Jap tue ich,wobei ich momentan eine Schreibblockade habe. Um genau zu sein schreibe ich auf Wattpad. Den Link zu meinem Profil (ari_smile99) findet ihr auch hier auf meinem WordPress Profil. Ich glaube, es würde ein bisschen viel werden, wenn ich hier alle Klappentexte reinschicke. Wer Interesse hat, was außer meinen Kurzgeschichten hier, zu lesen, der kann mir gerne eine Mail schreiben oder mich auf Wattpad stalken, ich freue mich immer.

Pia: Jain, ich hab seit Juli nichts passables mehr geschrieben

8. Hast du neben dem Lesen andere Leidenschaften?

Ari: Jap, das Schreiben. Sonst spiele ich noch leidenschaftlich gerne Handball.

Pia: Musik, Schauspiel und schreiben

9. Stelle dir vor dein Freundeskreis bestünde aus Buchcharakteren, welchen?

Ari: Uhh, jetzt muss ich aber mal überlegen… Wahrscheinlich würde irgendwie Louisa aus „Ein ganzes halbes Jahr“ dabei sein, ein Bücherwurm. Das ist sehr schwer, ich muss mal überlegen.

Pia: Liv Silber (Silbertriologie – Kerstin Gier), Alaska (Eine wie Alaska – John Green), Lilia Kirsch (Wen küss ich und wenn ja wie viele – Mara Andeck), Lena (Conni 15 – Dagmar Hoßfeld (?)), Harriet (Geek Girl – Holly Smale) Grayson und Henry (Silber wieder xD) und Colin (Die erste Liebe nach 19 vergeblichhen versuchen – John Green)

10. Welche Geschichte eines Paars hat dich am Meisten fasziniert / war am spannendsten? Zum Beispiel wie sie zusammen gekommen sind?

Ari: Also das schönste Paar finde ich sind Liv und Henry aus „Silber“, am meisten fasziniert finde ich aber Maxon und America aus „Selection“, weil die beiden so unterschiedlich sind.

Pia: Jess und Jack aus Bad Highschool und Louisa und Will aus ein ganzes Halbes Jahr haben die schönsten Geschicten aber Liv und Henry aus silber liebe ich auch

11. Shipst du auch so viele wie ich? Wenn ja wen?

Ari: Joa, also Maxon und America (Selection) und Liv und Henry (Silber), auch wenn ich auch Henry nehmen würde, auch. Zuu viele (Bücher) und aus Serien Chuck und Blair (Gossip Girl)

Pia: Bücher: die von oben, serien: Blair und Chuck, Nate und Serena (Gossip Girl), Violetta und león (Violetta)

Und unsere Nominierten:

Lea

Corly

Isa

Die Buchblogger

Lema

Die diese Fragen beantworten sollen:

1. Wenn du jede fiktive Person (Bücher) daten könntest, wer wäre es?

2. Lieblingsyoutuber?

3. Schreibst du Tagebuch?

4. Hast du ein persönliches ‚Talent‘? Wenn ja, kannst du Tipps geben für Leute, die etwas in diese Richtung lernen wollen?

5. Welches Land willst du unbedingt bereisen?

6. Du weißt du wirst morgen sterben, kannst es nicht verhindern. Was würdest du in den nächsten 24 Stunden machen?

7. Traumhaarfarbe?

8. Was denkst du dir gerade?

9. Für welches Essen würdest du töten?

10. Beautyprodukt, auf das du nie verzichten kannst?

11. Buch, von dem du dir auf alle Fälle eine Fortsetzung wünscht?

LG Ari und Pia

Exposé: Zeitreisen – Ein unmögliches Phänomen?

Da ich diese Woche aufgrund von Klausuren leider kaum Zeit für einen aufwendigeren Beitrag habe, wollte ich euch mal mein Exposé fürs Seminarfach für die Schule zeigen. Darauf hab ich 9 Punkte, also eine 3+, bekommen und bin ganz zufrieden. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Thema wirklich für meine Seminararbeit nehme, es vielleicht etwas umwandele, damit man nach meinem Lehrer den Wert erkennen kann, oder etwas ganz anderes mache.

Ihr könnt mir ja mal eure Meinung sagen!

 

Früher galten Zeitreisen als unmöglich, bis sich irgendwann Physiker damit beschäftigt und mögliche Theorien entwickelt haben, wie sie beweisen könnten, dass Zeitreisen nicht ganz ausgeschlossen sind. Auch in mehreren Büchern beziehungsweise Filmen spielen Zeitreisen ein zentrales Thema. Beispiele hierfür sind die „Zurück in die Zukunft“-Bücher/Filme oder die „Edelsteintrilogie“ (bestehend aus Rubinrot, Saphirblau, Smaragdgrün), geschrieben von der Jugendbuchautorin Kerstin Gier. Zeitreisen sind ein sehr interessantes Thema und werden verschieden dargestellt. Im Folgenden möchte ich gerne kurz vergleichen, wie die Zeitreisen in der „Edelsteintrilogie“ dargestellt werden und wie die physikalischen Erklärungen zum Thema Zeitreisen sind.

Die Physiker sind zwar skeptisch gegenüber Zeitreisen, schließen diese allerdings nicht ganz aus. Die Zeitreisetheorie ist sehr eng verknüpft mit der allgemeinen Relativitätstheorie, aufgestellt von Albert Einstein, da sich diese mit Raum und Zeit beschäftigt. Um eine Zeitreise durchzuführen, muss das Konzept von Raum und Zeit gebrochen werden. Dies ist möglich, wenn man die Zeit „krümmen“ kann. Die Zeit kann man sich als einen geraden Pfeil vorstellen, auf dem die Ereignisse nacheinander ablaufen. Dieser Pfeil, die Zeitachse, geht nur in eine Richtung. Wenn man diesen Pfeil stark genug krümmen würde, dann würde der Pfeil irgendwann wieder in sich selbst laufen und eine geschlossene Kurve würde entstehen. Dies wäre dann eine Zeitreise. Jedoch gibt es bei dieser Theorie einige Schwierigkeiten. Ein Problem hat Stephen Hakwing formuliert, in dem er gesagt hat, dass wenn man sich in so einer geschlossenen Zeitschleife befinden würde, dann würde man sich selbst immer wieder treffen.

In den Bücher und Filmen wird dies alles viel einfacher dargestellt. In der „Edelsteintrilogie“ zum Beispiel reisen die Protagonisten mithilfe eines sogenannten Chronographens in die Vergangenheit. Dies können jedoch nur die Menschen, die ein bestimmtes Zeitreisegen besitzen und ihr Blut in den Chronographen eingelesen wurde. Die Zeitreisen sind allerdings nur die Zeit möglich, in der die Zeitreisenden selbst noch nicht gelebt haben.

Die Physiker hingegen schließen dieses jedoch nicht aus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Zeitreisen in Büchern einfacher dargestellt werden, als sie in der Wirklichkeit möglich wären. Eine Zeitmaschine, mit der in die Vergangenheit gereist werden kann, gibt es in unserer heutigen Zeit nicht. Die Physiker haben versucht logische Erklärungen für das Thema zu finden, welche natürlich noch nicht perfekt sind. Hoffentlich werden sich irgendwann noch weitere logische Erklärungen finden, sodass mithilfe von Zeitreisen beispielsweise weiter in der Vergangenheit geforscht werden kann.

 

 

Was bedeutet eigentlich Fliegen? – Kurzgeschichte

Heute veröffentliche ich nochmal eine Kurzgeschichte von mir. Leider hatte ich die Tage wenig Zeit, sodass ihr erstmal mit einer Kurzgeschichte vorliebt nehmen müsst und ein anderer Beitrag erst nächste Woche oder so kommen wird!

Was bedeutet eigentlich Fliegen? – Eine Kurzgeschichte von Ariana R.

Zunächst ist das Wort „Fliegen“ sowohl ein Nomen, als auch ein Verb.

Genauer gesagt bezieht sich das Nomen auf ein Tier, nämlich die Fliegen, die Mehrzahl von der Fliege.
Fliegen sind Insekten. Die meisten mögen diese Tiere nicht besonders, da sie meistens ziemlich nervig sind. Aber welche Bedeutung haben Fliegen für uns, was ist ihre Funktion? Wenn ich ehrlich bin, ich weiß es nicht.
Vielleicht sind sie einfach nur da, aber sie sind trotzdem ein Bestandteil der Erde und deswegen sollte man sie nicht einfach töten, sondern respektieren, so wie wir das bei uns auch wollen.
Man kann sie ja einfach nach draußen bringen, wo sie ihr kurzes Leben weiterleben können, anstatt sie zu töten.

Aber fliegen ist auch ein Verb. Das Verb hat viele Bedeutungen und wird oft verwendet, aber am besten kann man „Fliegen“ so definieren:
Fliegen bedeutet die Bewegung eines Körpers durch die Luft, durch anderes Gas oder luftleeren Raum.

Doch welche Bedeutung hat Fliegen für mich? Was verbinde ich mit Fliegen?

Mit Fliegen verbinde ich viele Sachen.
Mit Fliegen verbinde ich Schwerelosigkeit.
Mit Fliegen verbinde ich Freude.
Aber das Wichtigste:
Mit Fliegen verbinde ich Freiheit.

Man könnte dahin fliegen, wo man möchte, wo es schön ist. Dahin, wo es keinen Krieg und keine Armut gibt. Eine Welt ohne Leiden, ohne Schmerz. Eine Welt, wo man einfach nur glücklich sein kann.
Vielleicht würde es mir dort nicht gefallen, aber das kann ich nicht wissen, weil ich noch nie in so einer Welt war und sie auch nie kennenlernen werde.

Die Menschen haben zwar schon viel erfunden, um fliegen zu können. Flugzeuge, Hubschrauber, Bodyflying. Und vieles ist auch nützlich in unserer heutigen Welt, denn so können Leben gerettet werden.
Wenn sich einer in einer Bergregion verletzt hat, kommt der Hubschrauber dort leichter hin, als ein Krankenwagen und so können beispielsweise Leben gerettet werden, wenn es ein schwerer Unfall war, wo dringend Hilfe benötigt wurde.
Mit Flugzeugen beispielsweise kann man viel leichter irgendwo hinreisen. In ungefähr 24 Stunden ist man in Australien, am anderen Ende der Welt.
Früher wäre man dort gar nicht hingekommen, da die Menschen mit dem Boot nach Australien hätten fahren müssen und das hätte ewig gedauert. Außerdem hatte nicht jeder früher ein Auto beziehungsweise man ist teilweise mit Pferdekutschen gefahren, also ist ein Australienbesuch sehr unwahrscheinlich gewesen. Vorausgesetzt man wusste überhaupt, wo Australien liegt.

Mit dem Flugzeug bist du in etwas mehr als einer Stunde am anderen Ende von Deutschland, wofür du sonst sicherlich zehn Stunden mit dem Auto brauchen würdest.
Generell kommst du mit Flugzeugen viel schneller an andere Orte. Flugzeuge, Hubschrauber und so weiter sind sehr nützliche Erfindungen für die Menschheit.
Ich fliege wirklich gerne, also in Flugzeugen, doch eines weiß ich:

Wir werden nie so fliegen können, wie Vögel, Adler oder auch Insekten.
Vielleicht wird die Technik irgendwann sehr fortgeschrittenen sein, aber das werde ich nicht miterleben und ich bin mir schon fast sicher, dass wir nie im Leben einfach fliegen können, ohne auf dem Mond zu leben.
Dort fliegt man zwar nicht, doch man schwebt. Das ist natürlich super und eine tolle Erfahrung, aber da dort nicht das Gesetz der Gravitation herrscht, schwebt alles, was nicht festgebunden ist, umher. Das würde dann auch auf der Erde passieren und das würde wiederum das totale Chaos bedeuten. Und auf so ein Chaos sind die Menschen sind vorbereitet.
Doch trotzdem will ich einmal ins All fliegen, um dieses Gefühl der Schwerelosigkeit kennenzulernen. Ich will einfach nur durch den Raumschweben und nichts denken. Es schwierig beispielsweise auf die Toilette zu gehen oder zu essen, aber es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert, dies auszuprobieren.

Früher habe ich oft „Das magische Baumhaus“ gelesen und in einem Buch konnten die beiden Protagonisten fliegen. Damals habe ich mir vorgestellt, dass ich das auch kann, in meinen Träumen.
Träume sind etwas Schönes. Dort kann man sich alles vorstellen. Ich hab mir immer vorgestellt, wie es wohl ist, zu fliegen. Wie Anne und Philipp im Buch. Mit richtigen Engelsflügeln. Damals war die Welt noch unbeschwert. In der Kindheit hast du ganz anders gedacht. Damals dachte ich, dass ich vielleicht irgendwann mal Fliegen kann. Heute weiß ich, dass das fast unmöglich ist.

Wenn man klettert und in einem Gurt gesichert ist und dann loslässt, schwebt man, obwohl man immer noch im Gurt hängt, denn man ist trotzdem gesichert. Wenn ich klettere dann mache ich das immer. Ich setzte mich in den Gurt hinein, denn ich mag das Gefühl zu schweben.
Dabei fühle ich mich immer frei und unbeschwert.

Manchmal frage ich mich auch, wie es ist, beispielsweise, ein Adler zu sein, denn die können fliegen. Über alle hinweg, am Himmel.
Ich würde vieles dafür geben, wie ein Adler zu fliegen, doch das geht nicht. Leider.

Manchmal denke ich, wie es sein würde, wenn ich beispielsweise von einer Klippe springe. Dann würde ich für einen kleinen Moment fliegen. Das wäre schön. Vielleicht wäre ich dann aber tot.
Wer würde sich um mich sorgen?
Wer wäre mein wahrer Freund und würde um mich weinen?
Doch was passiert nach dem Tod?

Vielleicht werde ich wiedergeboren, als Vogel oder sogar als Adler?
Dann könnte ich immer fliegen. Doch dann hätte ich nicht das Leben als Mensch.

Vielleicht ist fliegen gar nicht so toll, wie alle denken.
Doch höchstwahrscheinlich werde ich das nicht herausfinden können.
Vielleicht komme ich aber auch in den Himmel. Niemand Lebendes weiß, wie es dort aussieht. Vielleicht fliegt man da nur umher, vielleicht auch nicht.

Irgendwann werde ich herausfinden, was nach dem Tod passiert, doch noch nicht jetzt.

Ich glaube jedoch auch, dass Fliegen für uns immer in der Fantasie bleiben wird. Da kann sich jeder für sich vorstellen, wie es ist, zu fliegen.
Wenn du dich schlecht fühlst oder nachdenken musst, kannst du immer in dein Fantasieland fliegen und nachdenken.
Mein Fantasieland ist in meinen Träumen. Und ich bin froh darüber.

In seinen Träumen verarbeitet man seine Probleme. Jeder träumt nachts. Wenn du dich nicht mehr an deinen Traum erinnerst, dann hast du das Problem für dich in der Nacht gelöst. Wenn du dich erinnerst, hast du das Problem nicht gelöst und trägst es weiter mit dir herum.
Auch ich verarbeite nachts meine Probleme. Manchmal wünsche ich mir nichts sehnlicher, als fliegen zu können. Einfach wegfliegen. Vor meinen ganzen Problemen, vor alles und jedem. Einfach einen Neuanfang zu machen. Doch so einfach, wie in den Träumen, ist es nicht.
Jedoch löse ich diese Probleme meistens nachts, denn morgens erinnere ich mich häufig nicht an meinen Traum.
Ich bin froh, immer mal wieder in mein Fantasieland fliegen zu können, denn da ist mal alles perfekt und wie ich es will. Im echten Leben kann man das nicht haben, aber das ist auch gut so. Perfekt wäre auch langweilig.
In seinen Träumen kann jeder fliegen. Man muss nur daran glauben und es sich vorstellen. Viele Leute können das, manche nicht.
Ich mache dann meine Augen zu und denke an etwas Schönes. Zum Beispiel ans Klettern und dann irgendwann drifte ich in mein Traumreich ab, in dem ich fliegen kann.

Manche Menschen haben auch Angst vorm Fliegen. Keine Ahnung, ob sich das nur auf Flugangst in einem Flugzeug bezieht, aber es kann ja auch sein, dass diese Menschen gar nicht fliegen wollen. Weder in einem Flugzeug, noch in echt. Die Menschen sollten ihre Angst überwinden und in ein Flugzeug steigen. Zu fliegen ist so entspannend und das Flugzeug soll auch das sicherste Verkehrsmittel sein. Es kann zwar immer mal ein Flugzeugabsturz passieren, aber auch Autounfälle und Zugunfälle passieren. Wenn du sicher sein willst, musst du dich irgendwo im höchsten Norden in Norwegen oder Kanada in ein Haus einsperren, wo niemals ein Auto lang kommt und kein anderer Mensch wohnt. Aber aufpassen, dass man nicht zuschneit.
Denn eigentlich sind die Menschen an dem Leiden und den Toden größtenteils Schuld. Es kann zwar auch mal ein Tier dich töten oder die Technik ist kaputt, aber an Autounfällen sind beispielsweise auch oft Menschen Schuld.
Also würde eigentlich nichts dagegen sprechen, zu fliegen. Immer und überall kann einem etwas passieren.
Also, überwindet eure Ängste. Steigt, wenn ihr Flugangst habt, in ein Flugzeug und ihr werdet es nicht bereuen. Ich, jedenfalls, finde fliegen toll.

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.“

Jean de la Fontaine

Dieses Zitat von Jean de la Fontaine ist wunderschön und es stimmt. Mit Flügeln kann man wegfliegen.
Auch Traurigkeit wird irgendwann verfliegen. Nicht umsonst heißt es, dass du die Vergangenheit hinter dir lassen und in der Gegenwart leben sollst. Wenn du die Vergangenheit hinter dir lässt, dann wird auch die Traurigkeit vergehen.
Mit der Zeit wird Trauer, Wut und Enttäuschung vergehen.
Du lebst dein Leben weiter und verbringst Zeit mit anderen Sachen, die dich ablenken.
Mit der Zeit wirst du vergeben und auch wieder fröhlich werden.
Mit Flügeln kannst du auch einfach mal in deinen Träumen wegfliegen und deine Probleme hinter dir lassen und die Zeit läuft auch weiter, auch während du träumst.
Nicht wie in Bücher und Filmen, wie in Narnia, wo die Zeit in der realen Welt einfach stehen bleibt und dein Verschwinden niemand bemerkt.
Mit der Zeit werden sich deine Probleme lösen, egal ob von alleine oder indem du nachhilfst.

Zusammenfassend finde ich, dass Fliegen ein schönes Gefühl beziehungsweise ein schöner Traum ist, denn damit verbinde ich Freiheit, Freude und Unbeschwertheit, was für mich einige wichtige Teile auf der Welt sind.

Erinnerungen – Kurzgeschichte

Eine Kurzgeschichte von mir werdet ihr hier auf dem Blog schon finden, nämlich Zerbrochen. Heute bekommt ihr noch eine. Wundert euch nicht über komische Wörter, da ich damit mal an einem Wettbewerb auf Wattpad teilgenommen habe, bei dem man in seine Kurzgeschichte bestimmte Wörter einbauen musste. Ihr könnt gerne raten, welche es sind.

Die Kurzgeschichte mag ich nicht so gerne, aber ich wollte sie euch trotzdem zeigen:

 

Ich kann es nicht glauben, dass sie weg ist… Dass sie einfach nicht mehr da ist… Einfach aus dem Leben verschwunden…

Naja nicht ganz, verschwunden, denn es bleiben die Erinnerungen. Die schönen, die traurigen und die lustigen Momente und an genau die, erinnere ich mich gerne zurück.

Flashback 1:

„Mama, machst du noch schnell mein Bananenbrot? Ich komme sonst zu spät zum Treffpunkt.“

„Ja Schätzchen. Vergiss deinen Ausweis nicht. Wer weiß, was ihr alles auf der Klassenfahrt macht.“

„Jahaa. Wo liegt er denn?“

„Eigentlich solltest du ja wissen, wo dein Ausweis liegt. Er ist im Schrank.“

„Ich weiß, nur ich bin halt etwas im Stress. Ich warte im Auto. Ausweis habe ich, dank dir“, schreie ich durchs ganze Haus meiner Mutter zu.

Das war ein stressiger, aber dennoch schöner Moment mit meiner Mum. Wir hatten verschlafen und ich fuhr an dem Tag auf Klassenfahrt. Es wurde eng, aber dank meiner Mutter, die mich an den Ausweis erinnerte und sogar wusste, wo erlag, kamen wir pünktlich an und es wurde eine schöne Klassenfahrt.

Flashback 2:

„Schätzchen, kannst du mir mal bitte den Tacker vom Schreibtisch bringen?“

An diesem Zeitpunkt war ich noch sehr klein und wusste nicht, wie ein Tacker funktioniert. Mit dem Tacker auf dem Weg zu meiner Mum, stolperte ich nebenbei über ein Kabel von einer Lampe.
Tollpatschig, wie ich war, hatte ich meinen Finger genau unter dem „Tackerkissen“ , also da wo man das Blatt zwischenhält. Bei dem Sturz drückte ich zu und letztendlich hatte ich eine Tackernagel in meinem Finger.
Ich fing an zu weinen und lachen gleichzeitig und meine Mutter wusste nicht, was sie tun sollte.
Schließlich waren wir ins Krankenhaus gefahren und die Tackernagel wurde entfernt.
Allerdings fragte sich der Arzt, wie ich das schaffen konnte und das frage ich mich heute immer noch.

Noch eine schöne Erinnerung an meine Mutter.

Ich erinnere mich auch noch daran, wie sie mich immer auf der Schaukel angeschubst hat. Ich wollte immer höher. Auch als ich einmal runtergefallen war, ließ mich das nicht davon abschrecken noch höher zu schaukeln.

Früher habe ich auch immer den Brokkoli ausgespuckt. Manchmal auch auf Mama…

Nichts zu vergessen sind auch die Streits, welche aber durch gemeinsame Filmabende schnell wieder vergessen waren.

Ich habe mit dem Tod meiner Mutter abgeschlossen, allerdings habe ich noch meine Erinnerungen.
Die guten und die schlechten.
Die lustigen und die traurigen.
Und die werden für immer bleiben…

Zerbrochen | Kurzgeschichte von Ari

Kreischend werfe ich das nächste Glas an die Wand. Es zerbricht…
Genau wie ich mich fühle. Zerbrochen…
Meine Hände sind schon ganz blutig von den Scherben der restlichen Gläser.
Am liebsten würde ich mein zerbrochenes Herz auch an die Wand werfen. Es fühlt sich an, als wäre es aus Glas.
Doch das geht natürlich nicht…
Schon falle ich in einen kurzen Heulkrampf.

Ich erinnere mich noch genau, wie ich ‚Nein‘ schreie, bevor alles schwarz wird.

Wieder verfalle ich in einen, diesmal jedoch stärkeren, Heulkrampf.

Ich beschließe, von hier wegzugehen. Ich kann die ganze Gegend nicht mehr sehen:
Die ganzen Menschen, die sich mit ihrem Fake- Lächeln, durch die Welt lächeln.
Die ganzen Zicken an meiner Schule, die nur mit ihren Augen klimpern, einmal süß Lächeln und schon liegen ihnen die Lehrer zu Füßen.
Die ganzen Fake-Freunde, die nur mit einem befreundet sind, weil man Geld hat.
Die ganzen Immer-Lächler, die einfach nur nervig sind.
Ich hasse das Lächeln und das genau seit gestern. Genau seit dem Zeitpunkt, wo sich mein ganzes Leben drastisch änderte und ich nichts mehr hatte. Wirklich nichts, außer einem einsamen Haus, wo nur ich drin wohne, und einem gebrochen Herz.
Ich bin einsam.
Es gibt einen Unterschied zwischen einsam und alleine.

Alleinsein ist zunächst eine neutrale Situationsbeschreibung. Wenn wir allein sind, ist das ein Zustand, der sich dadurch auszeichnet, dass da kein anderer Mensch bei uns ist – und das kann für uns positiv oder negativ sein. Alleinsein kann etwas sein, das wir bewusst wählen, um zu uns zu finden und Abstand von anderen zu gewinnen.

Einsamkeit ist vor allem ein Gefühl, mit dem wir die Situation, in der wir sind (nämlich allein zu sein) negativ bewerten. Einsam können wir uns im Alleinsein fühlen, aber auch, wenn wir unter Menschen sind. Einsamkeit ist ein tiefer Schmerz darüber, dass wir uns niemanden nahe fühlen und mit keinem teilen können, was in uns ist.

Alleinsein ist ein Zustand. Einsamkeit ein Gefühl.
Allein ist man freiwillig.
Einsam nicht…

Deswegen bin ich einsam. Obwohl ich eigentlich keine Gefühle mehr habe. Trotzdem würde ich alles tun, um die Zeit zurückzudrehen.
Denn ich bin nicht freiwillig allein…

Um auf das Lächeln zurückzukommen. Ich hasse es. Warum sollte man lächeln, wenn man es nicht kann.
Das unechte Lächeln schlucken alle. Die nervige Verwandten oder Eltern, die dumm fragen und du keine Antwort gibst, sondern nur ein echtes Fake- Lächeln.
Aber keiner kauft es dir ab, wenn er deine Geschichte wirklich kennt.
So wie mir.

Deshalb muss ich weg. Es ist alles zu viel und alles nervt mich. Eine Plastikstadt mit Plastikmenschen. Niemand ist echt und ich will das ändern. Ich will mich nicht wie alle anderen verstellen, sondern ich sein.

Das letzte Mal schaue ich auf meinen Zettel, den ich an die Haustür klebe:

Ich bin nicht da,
bin mich suchen gegangen.
Wenn ich wieder da bin,
bevor ich zurückkomme,
sagt mir, ich soll auf mich warten.

Vielleicht werde ich zurückkehren, aber nur, wenn ich mich selbst gefunden habe…

Mega Kurzgeschichte, oder?
Lea? Deine Meinung bitte😁
Also ich liebe sie! Herzlichen Dank liebes❤❤❤

Alles Liebe, eure Pia K.♥

Angel | Kurzgeschichte

Ein lautes Piepen reißt mich aus meinem Schlaf. Ich schlage die Augen auf, dass erste das mir in die Nase steigt ist Rauch. Mein Hals wird trocken und aus meiner Kehle kommt ein Husten.

Der Rauchmelder piept…
Ich werfe die Decke auf den Boden und renne aus meinem Zimmer.

Helles Licht kommt entgegen. Gelb, orange, rot.
Feuer, nur Feuer. Unser kompletter Flur brennt.

Hier komme ich nicht raus. Schnell flüchte ich wieder in mein Zimmer und schlage die Tür zu.

Meine Eltern sind nicht da, da ich gestern meinen 16. Geburtstag gefeiert habe. Der einzige der noch hier ist ist mein Bruder, Florian. Ich hoffe er kann sich retten…

Ich merke wie es in meinem Zimmer immer wärmer wird. Zu meinem Handy komme ich nicht. Ich habe mir angewöhnt es abends unten zu lassen…

Ich kann nur noch aus dem Fenster springen, ob es wohl ein Unterschied macht, ob ich aus dem 4. Stock auf eine geteerte Straße springe oder verbenne?

Ich höre neben den Flammen eine laute Sirene von der Feuerwehr wie ich vermute, oder hoffe.
Dann fällt die Tür ein. Das Feuer frisst meine Fotowand auf. Ich haste zum Fenster
Springen?
Es sind ungefähr  10 – 12 Meter…

Ich finde keine Überwindung.

„Hilfe!“, rufe ich so laut ich kann aus dem Fenster. Doch die Flammen sind zu laut. Dann noch der Wind und die Feuerwehr Männer die mit ihren Schläuchen löschen. Überall Lärm. Stimmen dringen zu mir hoch. Mein Bruder, Feuerwehrmänner, Notärzte.

Die Flammen kommen immer näher. Langsam drängen Sie mich in die letze Ecke des Zimmers und versperren mir jede Flucht Möglichkeit.
Es wird immer wärmer. Heiß. Schweiß fließt von meiner Stirn.
Sekunde für Sekunde. Es wird immer heißer.
Meine Haut wird trocken.

Das Feuer frisst jeden Milliliter Sauerstoff auf. Meine Lunge röchelt verzweifelt nach Sauerstoff.

So fühlt es sich wohl an wenn man stirbt…
Es beginnt außen und arbeitet sich ins Innere vor.
Von der Nagelhaut, zu den Fingerspitzen.
Das Feuer glüht unter meinen Nägeln, von dort kriecht es bis in die Knochen, verbrennt alles, womit es in Berührung kommt.

Meine Arme, meine Gelenke, meine Zähne, meine Knie, mein Magen und die Stelle wo eigentlich mein Herz sein sollte, verbrennen.

Für Luft wird aus meinen Lungen gepresst und das Feuer vertrocknet meine Haut. Ein höllischer Schmerz schießt durch meinen Körper.
Doch der schlimmste Schmerz, ist in meinem Herz.
Zum einen der körperliche Schmerz. In meinem Oberkörper spüre ich einen deutlichen Stich.
Denn das Herz geht immer zuletzt. Ich muss schließlich noch fühlen müssen, das meine Eltern mich vermissen müssen. Mein Bruder. Meine Freundin. Es sind die Menschen, die ich liebe und die mich lieben.

Vielleicht werde ich ein Engel. Auch wenn ich mein Leben lang das Gegenteil war. Ich habe Menschen verletzt.
Ich habe Herzen gebrochen.
Ich habe 4en und 5er geschrieben.
Doch trotz allem habe ich alles dafür gegeben, dass mein Leben gelebt wird.
Ich habe alles ausgenutzt.

Natürlich war ich nie ein Engel, doch wer ist das schon.
Ich bin zufrieden mit meinem Leben und ich denke bereit ein Engel zu werden.

Der Stich im Herz wird fester und stärker. Einhundert unregelmäßige Schläge in der Minute. Dann nichts mehr.
Und das ist erst der Anfang. So beginnt das sterben. Danach kommt alles andere.

©  Dezember 2015 Pia K.

Alles Liebe, eure Pia K.♥

M & M

„Viel Spaß!“, ruft mir mein Vater hinterher. Ich ignoriere ihn und höre meine gleichmäßigen Schritte auf dem Asphalt. Nach einen kurzen Fußmarsch erreiche Ich das kleine Gebäude an Stadtrand. Praxis Miller steht auf einem kleinen Schild. Ich stemme mein Gewicht gegen die Tür. Gleich im Raum steht ein Tisch und zwei Sessel. „Dein Name?“, fragt eine Frau an diesem Tisch vor dem PC. „Franziska Bauer.“, Murmel ich. „Dritte Tür links.“, fasst sie sich ebenfalls kurz. Ich irre etwas im Flur rum doch finde dann die Tür. Ich trete ein, ohne zu klopfen und finde einen leeren Raum vor. Er ist klein, aber schön eingerichtet. Auf dem Tisch steht ein Tacker, daneben ein PC, dessen Kabel achtlos am Tisch reingehängt. Sonst liegen ein paar Zettel und Hefte achtlos auf der holzplatte herum. Im anderen Ende des Zimmers steht ein großer Schrank, daneben hängt eine Fotowand. Ein Foto von einer Frau, mit Brille und Roten Haaren und einem Mann, mit kurzen Haaren, der Ähnlichkeit mit Jonny Deep hat. Beide halten ein Ausweis in die Höhe und in Hintergrund sieht mal einen Roten Fiat. Beim zweiten hinschauen erkenne ich das die kleine Karte kein Ausweis, sondern ein Führerschein ist.
Daneben hängt ein Bild bin zwei Kindern die auf einer Roten Schaukel um die Wette strahlen.
„Das waren mein bester Freund und ich.“, sagt eine klare Stimme. Die Frau bin dem Foto steht hinter mir. Sie geht auf den Tisch zu und setzt sich. Aus einem mir unerklärlichen Grund setze ich mich ebenfalls in einen der Brombeerfarbenen Sessel. „Er ist vor 2 Jahren gestorben. Wir haben uns fast täglich gesehen, und nun ist er weg… Ich muss damit Leben, doch es ist okay zu trauern.“, erklärt sie und beißt von einem Bananenbrot ab. „Tragische Geschichte.“, kommentiere ich und strecke mich auf den Sessel. „Franziska, ich bin Tanja Miller, dein Vater hat dich hier angemeldet, was heißt das du dich irgendwie verändert hast, oder er merkt das es dir nicht gut geht…“, sagt sie. „Ja, und? Er will mich vielleicht los werden? Wer weiß? Mir geht es bestens, ihn hat der Tot keiner Mutter sehr mitgenommen, wissen sie?“, sage ich lässig und lasse mir ein paar M&M’s, von einer kleinen Schüssel auf dem Tisch in den Mund fallen. „Ich verstehe das du nicht reden willst, aber ich will dir helfen! Ich meine du warst dabei! Es ist doch klar das es dir schlecht geht…“, erklärt sie Verständnis voll. Ich nehme mir mehr M&M’s. „Okay“, sagt Tanja und zieht die Schüssel M&M’s weg. „Ich habe hier unten eine Riesen Tüte von denen. Doch dafür möchte ich etwas darüber wissen wie du doch fühlst…“, erklär sie und holt eine Riesen Tüte von den Süßigkeiten aus ihrem Schreibtisch Fach heraus. „Okay.“, sage ich und atme tief durch. „Dann leg mal los!“, sagt Tanja und nimmt einen Stift in die Hand. „Ich habe nicht geweint seit es passiert ist. Denn wenn ich Weine ist es echt.“, sage ich. „Und wenn es echt ist, ist sie tot!“
Wortlos gibt mir Tanja die Tüte. Sie schreibt etwas auf und öffnet den Mund um ezess zu sagen. Doch ich renne aus dem Haus und blicke den Autos hinterher. Eine leere herrscht in mir. Ich würde am liebsten genau wie meine Mutter unter einem sterben. In meinem Kopf spielen sich bei jedem Auto die Bilder erneut ab und eine einzelne Träne läuft über meine Wange und mir ist bewusst das es echt ist. Sie ist tot. Doch ich glaube das ist mir seit dem Krankenwagen bewusst…

Flashback:

„Können wir nicht noch in H&M?“, quengel ich. „Franziska, ich habe noch einen Termin!“, schneidet ihre klare Stimme meinen Wunsch ab. Beleidigt ziehe ich eine Lippe vor und sehe meine Mutter bittend an. „Nein! Ich bin jetzt schon spät dran…“, sagt sie und schaut auf die Uhr. „Wir müssen uns beeilen!“, sagt sie und fängt an zu Joggen. Sie geht über die Straße, eine Tüte fällt ihr herunter und sie bückt sich flink um Sie aufzugeben. „ACHTUNG!“, brülle Ich, doch das [Auto] war schneller…
Ich ziehe meine Mutter schnell von der Straße herunter, das Auto ist einfach weiter gefahren. Schnell tippe ich die Nummer für den Rettungswagen in mein Handy ein und bestelle einen Krankenwagen her. Immer wieder schaue ich ob sie noch Puls hat. Meine heißgeliebten neuen nikes liegen achtlos auf der Straße. Dann höre Ich die Sirene. In nächsten Moment wird meine Mutter auf einer Trage in den Wagen getragen. Ich steige mit ein und blicke auf ihr bleiches Gesicht. Sie schließen Sie an Geräte an, welche in einem regelmäßigen Abstand piepsen. Ich lasse mich auf einen Hocker fallen und schaue zu.
Plötzlich hustet jemand, ich vermute meine Mutter, denn im nächsten Moment ist ein durchzogenen piepsen zu hören und mir ist bewusst das sie tot ist. „Mama?“, flüstere ich mit letzer Kraft.

Alles Liebe, eure Pia ♥